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Gesellschaft

Wie ein Oberländer Verein sich neu erfinden will

«Die Bibliothek hat nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher», sagt die Präsidentin des Vereins Freunde der Paul Kläui Bibliothek. Deshalb müsse nun eine Veränderung her. Das sind ihre Pläne.

Wie ein Oberländer Verein sich neu erfinden will

Buch und Spiele

Weniger Papier, mehr Veranstaltungen: Der Verein Freunde der Paul Kläui Bibliothek erfindet sich neu. Die Vereinspräsidentin hat ambitionierte Pläne.

Es ist ein unscheinbarer Schriftzug, der die Fassade der Turnhalle Pünt in Uster ziert: Paul Kläui Bibliothek. Wer bei diesem Begriff nun an einen offenen, hellen Raum mit vollen Bücherregalen und bequemen Sitzmöglichkeiten denkt, wird enttäuscht.

Seit 2007 ist die umfassende Sammlung von historischen Fachbüchern über die Geschichte des Zürcher Oberlands in den Kellerräumen unterhalb der Turnhalle untergebracht – und fristet ein Schattendasein.

Das war aber nicht immer so. Die Bibliothek gibt es seit 1967. Entstanden ist sie aus der stattlichen Büchersammlung von Historiker Paul Kläui. Er galt als Spezialist für das zürcherische Mittelalter und verfasste zahlreiche Werke zur Zürcher Landesgeschichte.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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