Von Bubikon in den Ski-Weltcup: Alessio Miggiano zu Gast im Podcast
Neue Folge von «ZO-Sport – was lauft?»
Seine Kollegen sind in Sölden in die Saison gestartet. Alessio Miggiano muss noch etwas warten, bis sein zweiter Weltcup-Winter beginnt. Ein Gespräch über die Heim-WM, seine Kochkünste und den Nebenjob als Teamcoiffeur.
Die siebte Folge des Podcasts «ZO-Sport – was lauft?» ist eine Premiere. Zum ersten Special mit einem prominenten Gast begrüssen die Sportredaktoren Florian Bolli und Oliver Meile den Weltcup-Skirennfahrer Alessio Miggiano aus Bubikon.
Unser Gesprächsgast
Der 24-Jährige ist drauf und dran, dafür zu sorgen, dass man beim Namen Miggiano im Oberland nicht mehr in erster Linie an das Restaurant seiner Eltern denkt. Im letzten Winter absolvierte er seine erste komplette Weltcup-Saison und trat damit auch die Nachfolge von Gilles Roulin an, der die Region zuletzt im Weltcupzirkus vertreten hatte. Auf Anhieb fand Miggiano seinen Platz im hochklassig besetzten Schweizer Abfahrtsteam um Marco Odermatt und Franjo Von Allmen. Als Fünfter in der Abfahrt von Gröden setzte er früh ein grosses Ausrufezeichen, am Ende belegte er den 20. Platz im Abfahrts-Weltcup und zeigte sich zufrieden und stolz mit seiner Debütsaison, in der er sogar die Selektionskriterien für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina erfüllt hatte, aber im Schweizer Team dennoch keinen Platz fand.
Die Themen in dieser Folge
Im Podcast blickt Miggiano nicht in erster Linie zurück, sondern vor allem nach vorn. Die neue Saison steht vor der Tür – und enthält mit der Heim-WM in Crans Montana ein besonderes Highlight. Der Bubiker spricht aber auch darüber, wie es ist, wenn aus Teamkollegen Gegner werden. Und er erzählt, wie es dazu gekommen ist, dass Marco Odermatt sich von keinem andern mehr die Haare schneiden lässt als von Miggiano.
00:00 Intro
02:58 Die Vorfreude auf das Piepsen im Starthaus
12:40 Sommerskitage und der schwindende Gletscher
19:45 Ist die zweite Weltcup-Saison schwierig? Oder einfach anders?
23:27 Darum ist er Skirennfahrer und nicht Fussballer geworden
27:21 Was ändert es, wenn man überall schon einmal war?
33:39 Das verpasste Olympia-Ticket als Motivation für die Heim-WM
39:51 Gegen die Uhr statt gegen die Kollegen
43:26 Wie viel Risiko ist zu viel?
49:53 Wie wird man als Zürcher Oberländer eigentlich Skirennfahrer?
54:18 Der schlechte Verlierer in der Familie
55:55 Die Kochkünste hat er nicht geerbt
01:00:55 Der inoffizielle Coiffeur des Schweizer Speed-Teams
01:05:40 Und jetzt ab zum Mentaltraining
01:08:55 Outro
Hier gibt es unseren Podcast
Jeden Montag blickt die ZO-Sportredaktion zurück und nach vorn. Rund eine halbe Stunde lang geht es nicht nur um den Regionalsport im Zürcher Oberland, sondern auch um Athletinnen und Athleten aus der Region, die in der grossen Sportwelt unterwegs sind. Von Drittliga-Fussballklub bis Formel-1-Team. Von Schwimm-Nachwuchstalent bis Ski-Weltcupprofi.
Wir erklären, ordnen ein – und nehmen uns dabei selber nicht immer nur ernst. Neue Folgen erscheinen in der Regel jeden Montagabend. Jetzt abonnieren und dranbleiben.

