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5-Tage-Berglauf-Cup

Dieses Duell dauert bis zum letzten Anstieg

Tamara Morach oder Andrea Wegmann? In der Oberländer Rennserie ist nach dem Sieg von Morach im Teilstück auf den Bachtel in der Gesamtwertung alles offen. Bei den Männern bleibt Jens-Michael Gossauer unschlagbar.

Dieses Duell dauert bis zum letzten Anstieg

5-Tage-Berglauf-Cup

Tamara Morach oder Andrea Wegmann? In der Oberländer Rennserie ist nach dem Sieg von Morach im Teilstück auf den Bachtel in der Gesamtwertung alles offen. Bei den Männern bleibt Jens-Michael Gossauer unschlagbar.

Gerechter hätten die zwei stärksten Läuferinnen am 5-Tage-Berglauf-Cup die Etappensiege bisher nicht aufteilen können. Die Ustermerin Andrea Wegmann schnappte sich die Teilstücke eins und drei. Sie triumphierte also auf der Farneralp und auf dem Rosinli. Tamara Morach aus Bubikon gewann dagegen die zweite Etappe zum Sunehof und doppelte am Donnerstagabend auf dem Bachtel nach.

Wenig überraschend liefern sich die Beiden auch im Kampf um den Gesamtsieg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und das bis zum letzten Anstieg. In die Schlussetappe vom Freitag von Steg aufs Hörnli steigt Wegmann als Führende, der Ausgang des Krimis ist offen.

Auf der 3,6 km langen Etappe von Wernetshausen zum Bachtel musste sich Wegmann als Zweite knapp geschlagen geben. «Ich habe sie immer gesehen», sagte sie hinterher über Siegerin Morach, die nach 22:44 Minuten im Ziel eintraf. Wegmann sagte: «Ich dachte, ich darf nicht zu schnell starten und hoffte, sie geht irgendwann ein.» Das aber passierte nicht, weshalb die Zweitplatzierte der Gewinnerin Respekt zollte. «Sie hat sauber durchgezogen.»

Letzteres kann man einmal mehr auch über Jens-Michael Gossauer sagen. Der Athlet des LC Uster tütete souverän seinen vierten Erfolg der Woche ein. Das heisst zugleich: Gossauer hat nun seinen fünften Gesamtsieg auf sicher. Gefährden konnte ihn erneut keiner seiner Konkurrenten. Schon gar nicht Martin Bader, der zuvor zweimal Zweiter geworden war. Der Titelverteidiger war zwar vor Ort, pausierte aber.

An Baders Stelle trat Stephan Wenk, der mit neun Gesamtsiegen Rekordgewinner der Rennserie ist. Der Bertschiker kam als Zweiter im Ziel an. 47 Sekunden verlor er auf Gossauer, mit dem er zu Beginn gelaufen war. Danach musste er den Dominator ziehen lassen, zog aber dennoch ein positives Fazit: «Ich bin zufrieden.»

Ein rennender Mann mit Dächlikappe vor einem Haus.
Stephan Wenk lief auf den zweiten Platz.

Wenk hatte einen Start am 5-Tage-Berglauf-Cup in den letzten Tagen stets im Hinterkopf. Der 43-jährige Routinier musste sich aber erst vom kräfteraubenden Berglauf Sierre-Zinal erholen, den er am Samstag bestritten hatte.

«Die ersten Tage danach ist ein Einsatz hier nie ein Thema», sagte Wenk im Ziel. Und fand, nachdem er zudem lange verletzt gewesen sei, fehle ihm noch etwas die Kraft.

Voll im Saft steht derweil Gossauer. Einschliesslich des Duathlons von Nyon vom Sonntag hat der Spitzenduathlet nun fünf Wettkämpfe in Folge gewonnen. Das ist beeindruckend.

Mit seiner Leistung am Donnerstagabend war der Dauersieger zufrieden. Er musste nicht ans Limit gehen, um die Gegner in die Schranken zu weisen, wie er fand. «Ich habe bis zum Schluss nie Druck gegeben, war aber doch zügig unterwegs.»


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