Der frühere Seriensieger macht seiner Startnummer alle Ehre
5-Tage-Berglauf-Cup
Die erste Etappe der Oberländer Laufserie hat wie erwartet geendet. Der vierfache Gesamtsieger Jens-Michael Gossauer war von Wald zur Farneralp hoch von niemandem zu stoppen und siegte souverän.
Jens-Michael Gossauer hat zum Auftakt des 5-Tage-Berglauf-Cups den Ton gesetzt. Der Seriensieger der früheren Jahre war auf der ersten Etappe von Wald auf die Farneralp von der Konkurrenz nicht zu bändigen. Der für den LC Uster startende Gossauer knöpfte auf der 5,4 km langen Strecke seinem härtesten Verfolger bis ins Ziel 59 Sekunden und damit beinahe eine Minute ab.
Der Spitzenduathlet machte seiner Startnummer 1 damit alle Ehre. Er war leichtfüssig und vor allem schon früh alleine unterwegs. Für die 535 Höhenmeter brauchte Gossauer 26:13 Minuten, wobei die erste Etappe zugleich als härteste des Berglauf-Cups gilt. Mehr Höhenmeter als das Teilstück am frühen Montagabend weist in der 42. Austragung des Laufanlasses jedenfalls keine der restlichen vier Teilstücke auf.
Was in seinem Rücken geschah, brauchte den dreifachen WM-Medaillengewinner über die Langdistanz und sechsfachen Duathlon-Schweizermeister bald einmal nicht mehr zu kümmern. Zu dominant war der vierfache Gesamtsieger des Oberländer Traditionsanlasses, der letztes Jahr nur eine Etappe bestritten hatte und damit für den Gesamtsieg gar nicht in Frage gekommen war. Um in die Gesamtwertung zu kommen, müssen vier Läufe absolviert werden.
Spannung bei den Frauen
Hinter Gossauer liefen vorerst der Dürntner Loris Kaufmann und Titelverteidiger Martin Bader aus Hombrechtikon gemeinsam der Farneralp entgegen, ehe sich Kaufmann von seinem Laufpartner lösen konnte. Letztlich legte der LCU-Läufer Kaufmann das kräftezehrende Pensum über eine halbe Minute schneller zurück als Bader, der Dritter wurde und das Podest komplettierte.
Spannender als bei den Männern ging es bei den Frauen an der Spitze zu. Andrea Wegmann vom SC am Bachtel setzte sich schliesslich durch. Die zweitplatzierte Russikerin Astrid Müller verlor zehn Sekunden, distanzierte dafür die drittklassierte Celia Rüegg ihrerseits um 18 Sekunden.
