SVP will in Illnau-Effretikon endlich wieder in den Stadtrat
Die Stadt steht vor Herausforderungen, die vor allem linke oder rechte Anliegen beflügeln könnten. Doch Obacht, die Parteien im Zentrum haben ihre Schlüsselfunktionen.
Während es Gemeinden im Oberland gibt, die Mühe haben, ihre Wahllisten zu füllen, kennt Illnau-Effretikon dieses Problem nicht. Für die Erneuerungswahlen am 8. März kommen auf sieben Stadtratssitze neun Kandidierende.
Erik Schmausser (GLP) wird den Stadtrat verlassen, Parteikollege und Kantonsrat Andreas Hasler will dessen Nachfolge antreten. Hasler war von 2010 bis 2019 Parlamentarier und kandidiert nicht zum ersten Mal für den Stadtrat. Als Kantonsrat, findet er, habe er einen Vorteil: «Ich kann auch über die Kommunalebene hinaus Türen öffnen», sagt Hasler. Heutzutage müssten sich Fragen zu Umwelt und Gesellschaft mit liberalen Werten vereinen können, wofür er einstehen wolle.
Zudem findet er eine GLP-Vertretung im Stadtrat notwendig. «Gerade jetzt, wo zwischen links mit der Wohnungsnot und rechts mit den Steuern polarisiert wird, braucht es einen Ausgleich dazu», sagt er. «Langfristige Lösungen entstehen immer im politischen Zentrum.»
Im Stadtrat ist die Verteilung wie folgt: Drei Sitze besetzen die FDP, zwei die SP, einen Sitz die GLP und einen die Mitte. Eine SVP-Vertretung sucht man schon seit zwei Legislaturen vergebens.

