Jetzt beginnt die Suche nach den fehlenden 3 Millionen fürs GZO
In elf von zwölf Aktionärsgemeinden des GZO Spitals Wetzikon steht die Bevölkerung hinter dem Regionalspital. Unklar bleibt, welche Konsequenzen das Nein aus Bubikon für die Sanierungspläne hat.
Kurz nach 16 Uhr an diesem Abstimmungssonntag ist klar: 11 von 12 Aktionärsgemeinden stehen hinter dem GZO Spital Wetzikon. Rüti vermeldet als letzte Gemeinde ein Ja zur Kapitalerhöhung an diesem Schicksalstag für das Regionalspital, das sich seit Dezember 2024 in der Nachlassstundung befindet.
Von all jenen Gemeinden, in denen sich die Bevölkerung für die Aktienkapitalerhöhung ausspricht, liegt der Ja-Anteil in Rüti mit 58 Prozent am tiefsten. Rüti war eine jener zwei Gemeinden, in denen der Gemeinderat die Nein-Parole beschlossen hatte.
Am deutlichsten fällt das Verdikt in der Standortgemeinde Wetzikon aus, mit 81,9 Prozent, dicht gefolgt von Bäretswil und Bauma. Die Stimmbeteiligung liegt in allen Gemeinden im Durchschnitt bei 50 Prozent.

