Ex-Kommandant der Stadtpolizei Uster: «Jetzt ist eine Grenze erreicht»
Andreas Baumgartner bricht Schweigen
Mit der Trennung von Andreas Baumgartner nahm die Polizeiaffäre in Uster ihren Anfang. Nun äussert sich der ehemalige Polizeikommandant erstmals in den Medien.
Die Polizeiaffäre hat Uster in den letzten Wochen ziemlich durchgeschüttelt. In Zusammenhang mit den gesplitteten Rechnungen steht die Trennung vom ehemaligen Polizeikommandanten Andreas Baumgartner. Anfang März wurde er freigestellt, Anfang Juli wurde das Arbeitsverhältnis in «gegenseitigem Einverständnis» aufgelöst.
An Brisanz gewann die Thematik, weil die Stadt Anfang Juli bekannt gab, dass innerhalb der Stadtpolizei Rechnungen gesplittet worden sind. Nach und nach kamen mehr Details ans Licht, darunter auch, dass die zuständige Stadträtin Beatrice Caviezel (GLP) eigenhändig gesplittete Rechnungen freigegeben hat – Baumgartner war ihr unterstellt.
Nebst den Rechnungen und fragwürdigen Busseneinnahmen kamen vor einigen Wochen anonyme Schmähbriefe ans Licht. Wer sie geschrieben hatte, ist nach wie vor unklar – das Gerücht, dass sie von Baumgartner verfasst sein worden könnten, hielt sich.

