Anonyme Briefe in Uster: Jetzt spricht ein Betroffener
Affäre bei der Stadtpolizei
Ein anonymer Brief an seine Privatadresse beschäftigte Simon Vlk zunächst nicht weiter. Heute sieht der FDP-Gemeinderat den Vorfall in einem anderen Licht – wegen der Vorgänge rund um die Stadtpolizei Uster.
Gesplittete Rechnungen, eine beteiligte Stadträtin, viele offene Fragen und eine laufende interne Untersuchung: Die Affäre rund um die Vorgänge bei der Stadt Uster zieht immer weitere Kreise.
Zuletzt wurde bekannt, dass Privatpersonen wie auch Politiker in Uster anonyme Briefe erhalten hatten, teilweise mit diffamierendem Inhalt. Offen bleibt dabei unter anderem die Frage, wer die Schreiben verschickt hat und ob sie mit der laufenden Untersuchung bei der Stadtpolizei zusammenhängen.
Einer der Empfänger ist Simon Vlk (FDP), Kantonsrat und Ustermer Gemeinderat. Aufgrund der Berichterstattung über die anonymen Briefe hat er sich bei dieser Redaktion gemeldet. Seine Rolle ist insofern speziell, da er in der Kommission für öffentliche Dienste und Sicherheit (KÖS) sitzt, welche die laufende interne Untersuchung leitet.

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