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Aktiengesellschaft

Gemeindewerke Rüti: Neuer Termin für die Urnenabstimmung

Die Gemeindewerke Rüti sollen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Beim ersten Versuch hatten Fehler in der Vorlage zur Verschiebung der Abstimmung geführt. Nun steht ein neuer Termin fest.

Gemeindewerke Rüti: Neuer Termin für die Urnenabstimmung

Aktiengesellschaft

Die Gemeindewerke Rüti sollen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Beim ersten Versuch hatten Fehler in der Vorlage zur Verschiebung der Abstimmung geführt. Nun steht ein neuer Termin fest.

Das neue Datum der Urnenabstimmung in Rüti steht fest: Die Stimmberechtigten sollen im Sommer 2027 darüber abstimmen können, ob die Gemeindewerke Rüti (GWR) in eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Gemeinde umgewandelt werden sollen oder nicht.

Wie die Gemeinde mitteilt, hat sie die Projektorganisation beauftragt, eine abstimmungsreife Vorlage zu erarbeiten. Diese soll dem Gemeinderat als Grundlage für die weiteren politischen Beschlüsse dienen.

Das Vorhaben ist jedoch nicht neu. Schon 2024 hatte die Gemeinde eine solche Vorlage erarbeitet. Dies scheiterte jedoch damals. Rund um die Vorlage wurden trotz langer Planungsphase und Beizug externer Berater kurz vor der Urnenabstimmung formale Fehler im Erlass entdeckt.

Die Gründe dafür lagen an der finanziellen Situation der geplanten Aktiengesellschaft sowie offene Fragen bei der Übertragung der Liegenschaften. Ausserdem sei im Ausgliederungserlass nicht korrekt festgelegt gewesen, wie die gemeindeeigenen Liegenschaften und Grundstücke übertragen werden sollen.

In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat das Vorgehen jedoch neu beurteilt, wie dieser mitteilt. Er habe sich an zwei Klausuren im Herbst 2025 und im April 2026 vertieft mit der strategischen Weiterentwicklung der GWR auseinandergesetzt.

Dabei habe sich gezeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für Energieversorgungsunternehmen weiter verändert haben. Die GWR steht vor grossen Herausforderungen. Gründe dafür sind die steigenden Anforderungen an die Stromversorgung, die Digitalisierung, neue gesetzliche Vorgaben, der Umbau der Wärmeversorgung, sinkende Gasverkäufe, der hohe Investitionsbedarf und der Fachkräftemangel. Deshalb soll die Vorlage von 2024 rechtlich, finanziell und organisatorisch überarbeitet werden, statt sie unverändert erneut vorzulegen.

Diesen Herbst ist eine öffentliche Mitwirkung vorgesehen. Die Urnenabstimmung ist voraussichtlich auf Juni 2027 geplant.

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