Die abgesagte Abstimmung um die Gemeindewerke in Rüti hallt nach
SVP kritisiert Gemeinde Rüti scharf
Für den Gemeinderat war die unumgängliche Absage der Abstimmung vom 9. Juni eine Schlappe. Dazu kommen nun Reaktionen aus dem bürgerlichen Lager, das der Meinung ist, der Gemeinderat habe nicht zum ersten Mal mangelhaft geplant.
Die vom Rütner Gemeinderat vorgesehene Umwandlung der Gemeindewerke Rüti (GWR) zu einer Aktiengesellschaft findet nicht wie geplant am 9. Juni, sondern frühestens in einem Jahr statt. Planungsfehler sorgten für eine Absage der Abstimmung, die ohnehin umstritten war. Die SVP Rüti schlägt derweil härtere Töne an und ist sich sicher, dass die Probleme, die zur Verschiebung der Abstimmung führten, bereits in der Vernehmlassung angesprochen, aber nicht gehört wurden.
Lange Mängelliste
Gemäss Rolf Tremp, dem Ortssektionspräsidenten der SVP Rüti, ist es nicht das erste Geschäft, das die Gemeinde schlecht vorbereitet hat. «Bereits beim Holzmodulbau bei der Schule Ferrach sowie beim Wohnwerk, also der gemeindeeigenen Asylunterkunft, bekam der Stimmbürger nicht das, was er an der Urne mit einem Ja bestätigte», sagt Tremp.

