Das sind die Einwände zur Neugestaltung des Bushofs in Pfäffikon
Neugestaltung Bushof
Der Pfäffiker Gemeinderat hat die Bevölkerung wie auch betroffene Organisationen aufgefordert, das Projekt zur Umgestaltung des Bushofs unter die Lupe zu nehmen. Nun reagiert er auf die Einwände.
Der Pfäffiker Bushof soll umgestaltet werden. Der Projektierungskredit von 345’000 Franken dafür wurde an einer Gemeindeversammlung 2022 wieder an den Gemeinderat zurückgewiesen, da das Projekt umstritten war. 2024 wurde das rund 9 Millionen teure Projekt – wovon die Hälfte der Kanton zahlt – von den Stimmberechtigten gutgeheissen. Deswegen hat der Gemeinderat das Vorprojekt der Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Planauflage zur Stellungnahme unterbreitet.
Die Umgestaltung ist notwendig, weil ab 2024 eigentlich das Behindertengleichstellungsgesetz umgesetzt werden sollte. Das ist jedoch nur ein Aspekt, der das Vorhaben beeinflusst. Ein weiterer ist die Veränderung im öffentlichen Verkehr, wie etwa die zunehmende Anzahl der Buslinien.
Das war geplant
Das Vorprojekt für den Bushof sieht im Endausbau sieben Bushaltekanten vor, von denen in einem ersten Schritt sechs realisiert werden. Die siebte ist erst im Zusammenhang mit der SBB‑Perronverlängerung möglich, da sie auf einer heutigen Anlage der SBB liegt. Dieses Bahnprojekt soll voraussichtlich 2035 umgesetzt werden.
Die Haltekanten werden analog zum Bestand an das Perron von Gleis 2 angeordnet, die Anfahrt erfolgt weiterhin aus Westen, die Wegfahrt nach Osten mit Ausfahrten Richtung Wetzikon und Russikon. Sämtliche 36 bestehenden Parkplätze auf der Mittelinsel (darunter zwei behindertengerechte) werden ersetzt: Neu entstehen dort zwei Behinderten-, vier Kurzzeit- und 17 Park‑and‑ride‑Plätze, ergänzt durch 28 weitere Park‑and‑ride‑Plätze östlich der Zelglistrasse 35.
Auch die beiden Taxistandplätze werden auf die Mittelinsel verlegt und über den Bushof erschlossen. Zudem wächst das Angebot an Veloabstellplätzen von heute 435 auf rund 560, darunter mehr abschliessbare Plätze.
Auf der Zelglistrasse bleibt Tempo 50 bestehen; der Fuss- und Veloverkehr wird über einen 3,5 Meter breiten gemeinsamen Weg geführt, die Erschliessung aus den Quartieren Pfäffikons bleibt wie heute gewährleistet. (mgp)

