Der Bushof in Pfäffikon muss umgebaut werden. Zu diesem Entschluss kam die Gemeinde bereits 2018. Damals gab sie eine Studie in Auftrag, um Möglichkeiten für einen Ausbau des Bushofs zu prüfen. Am Donnerstagabend wurde den Pfäffikern im Chesselhuus die Neugestaltung des Bushofs vorgestellt.
Vorgeschichte
Erst 1998 wurde nördlich des Bahnhofs der bestehende Bushof mit vier permanenten und einer provisorischen Haltekante gebaut, sagte der Bauvorstand Lukas Steudler (FDP). Diese seien auf die «einfachen» Busse mit einer Länge von 12 Metern angepasst gewesen.
Durch die stark gestiegene Pendlerzahl würden heute jedoch vermehrt knapp 20 Meter lange Gelenkbusse verwendet. Daraus resultiere das Problem, dass gewisse Busse in Pfäffikon an ihrer An- und Abfahrt gehindert werden oder mit einer gewissen Distanz zur Haltekante parkieren müssten, sagt Steudler. «Es hat schlicht zu wenig Platz für die Busse.»
Zudem wird das Angebot im öffentlichen Verkehr stetig ausgeweitet. In Pfäffikon kann der bestehende Bushof diese Entwicklung nicht oder nur ungenügend tragen. Weiter besagt das Behindertengleichstellungsgesetz, dass die Einstiegskanten aller öffentlichen Bauten erhöht werden müssen, in Pfäffikon beträgt die Erhöhung 12 Zentimeter auf die vorgeschriebenen 22 Zentimeter.

