Parlament genehmigt Masterplan Unterwetzikon – aber senkt Kosten
Das Wetziker Parlament reduziert die geplanten Ausgaben für den Masterplan. Zudem gibt es dem Stadtrat weniger Spielraum.
«Das Tor zu Wetzikon.» So bezeichnete Stadtpräsident Pascal Bassu (SP) den Bahnhof Wetzikon an der Parlamentssitzung von Montagabend. Das Gebiet rund um den Bahnhof soll sich in den nächsten 15 Jahren wandeln. Angestossen hatte dies der Grüne Martin Wunderli 2019 mit einer Motion. Diese beauftragte den Stadtrat, einen Masterplan für den Stadtraum Unterwetzikon zu erstellen.
Dieser Plan soll die verschiedenen öffentlichen und privaten Bauvorhaben zur Aufwertung des Stadtraums Unterwetzikon koordinieren.
2022 hat der Stadtrat zusammen mit den SBB die Arbeiten am Masterplan aufgenommen – und dabei auch zahlreiche Mitwirkungsveranstaltungen durchgeführt.
Am Montagabend kam nun der fertige Masterplan nach über fünf Jahren zurück ins Parlament. Dieses Mal mit einem Preisschild: Der Stadtrat beantragte einen Rahmenkredit von 90 Millionen Franken, um verschiedene Schlüsselelemente des Plans umzusetzen – beispielsweise neue Veloparkplätze oder den Ausbau der Unterführung bei der Spitalstrasse.

