Geplant worden ist auf dem Wetziker Bahnhofareal in den letzten Jahren schon viel. Umgesetzt worden ist davon aber kaum etwas. Das soll sich ändern. Statt Einzelvorhaben umzusetzen wird nun eine Gesamtschau für die Entwicklung von Unterwetzikon erarbeitet. Und von Beginn an werden Politik und Anwohner in die Planung miteinbezogen.
Breite Abstützung angestrebt
«Ich glaube daran, dass wir so den gordischen Knoten lösen können», meint Planungsvorsteherin Susanne Sieber (FDP). «Ein Faktor gegenüber der verlorenen Abstimmung über die Neugestaltung des Bushofes im 2015 ist heute anders: Wir haben eine breite politische Abstützung für die Planung. Die Ende 2019 überwiesene Motion für einen Masterplan ist ein guter Boden.»
Doch nicht nur die Politik, auch die Anwohnerschaft soll frühzeitig Gehör finden. «Beim Planungsprozess für den Bushof gab es wenig Partizipation. In der Bevölkerung kam dadurch die Vorstellung auf, dass es für den Bau des Bushofes eine einfache Lösung gebe», schiebt Sieber nach. Eine solche einfache Lösung habe die Stadt darauf zu finden versucht. Letztlich scheiterte sie aber an den SBB, die mehr Platz für ein Perron sichern wollten.

