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Politik

Bubikon wird verschont

Keine Windräder in Bubikon – Gebiet sei zu klein

Der Regierungsrat reduziert die geplanten Windkraft-Gebiete. Zudem verzichtet er vorerst auf das von Baudirektor Martin Neukom vorgeschlagene Schnellverfahren für Baubewilligungen.

Keine Windräder in Bubikon – Gebiet sei zu klein

Der Regierungsrat reduziert die geplanten Windkraft-Gebiete. Zudem verzichtet er vorerst auf das von Baudirektor Martin Neukom vorgeschlagene Schnellverfahren für Baubewilligungen.

2017 hat das Schweizer Stimmvolk das revidierte Energiegesetz angenommen. Es verbietet den Bau neuer Kernkraftwerke und fordert den Ausbau von erneuerbaren Energien. Neben Wasserkraft und Solarenergie soll auch die Windkraft genutzt werden.

Die Zürcher Baudirektion hat deshalb in den vergangenen Jahren abgeklärt, welche Gebiete sich für Windanlagen eignen würden. Dabei hat sie neben den Windverhältnissen weitere Kriterien berücksichtigt wie die Nähe zu bewohnten Häusern, den Flugverkehr, die Tierwelt sowie den Landschafts- und Kulturgüterschutz. Im Oktober 2022 gab Baudirektor Martin Neukom (Grüne) schliesslich bekannt, dass im Kanton Zürich 120 Windkraftanlagen an 46 möglichen Standorten gebaut werden sollen.

Diese Ankündigung warf hohe Wellen. Die Gemeinden fühlten sich überrumpelt. In zahlreichen Ortschaften wurden daraufhin aus SVP-nahen Kreisen Initiativen eingereicht, welche einen Bau einer Windkraftanlage im Umkreis von 700 bis 1000 Metern von bewohntem Raum verbieten wollten. In Pfäffikon forderten die Anlagegegner mit einer Initiative sogar einen Abstand von 2000 Metern.

Im vergangenen Sommer dann eine erste Entschärfung: Die Baudirektion präsentierte einen Richtplanentwurf mit insgesamt 20 fixen Gebieten und 15 weiteren sogenannten Zwischenergebnissen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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