Abo

Gesellschaft

Pfäffikon stimmt laut gegen Windräder

Aus dem Blick, aus dem Sinn? An der GV wurde über den Mindestabstand zwischen Windräder und Wohnbauten abgestimmt.

Pfäffikon stimmt laut gegen Windräder

Gemeindeversammlung im Chesselhuus

Es wurde viel diskutiert, es wurde laut, doch das Resultat überrascht niemanden. Die Initiative, die den Abstand von 2000 Metern fordert, wurde in Pfäffikon angenommen.

Laut wehrten sich die Pfäffikerinnen und Pfäffiker gegen Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet. An der Gemeindeversammlung im Chesselhuus wurde am Montagabend diskutiert, geklatscht und gemurrt – sowie mehrere Redebeschränkungen beantragt.

Gemeindepräsident Marco Hirzel (parteilos) forderte die 331 Stimmberechtigten mehrmals dazu auf, ihre Politik ausschliesslich mit ihrem Votum auszudrücken. Vergebens. Was sonst erhitzt die Gemüter im Oberland so wie Windräder?

Abgestimmt wurde über die Initiative zum Abstand von Windkraftanlagen, die von Stimmbürger Ueli Löffel eingereicht worden war. Diese besagt, dass ein Windrad nicht näher als 2000 Meter zu Wohnliegenschaften errichtet werden darf – der bisher grösste geforderte Abstand im Oberland. Dass die Initiative angenommen wurde, war keine Überraschung.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.