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Politik

So will Neukom die Windräder im Schnellverfahren durchbringen

Regierungsrat Martin Neukom will bei der Windenergie aufs Gaspedal treten. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten.

So will Neukom die Windräder im Schnellverfahren durchbringen

Q&A zur Windrad-Offensive

6 statt 16 Jahre: Der Zürcher Energieminister möchte die Bewilligung von Windprojekten vereinfachen, um vorwärtszumachen. Die Bevölkerung kann weniger häufig rekurrieren als bisher.

Jigme Garne

Die kantonale Baudirektion unter Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) hat am Dienstag bekannt gegeben, in welchen 20 Gebieten im Kanton Zürich künftig bis zu 220 Meter hohe Windräder gebaut werden sollen. Weil Rekurse absehbar sind, die den Bau verzögern, will der Baudirektor das Verfahren massiv beschleunigen. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Worum geht es?

Unter dem Namen Beschleunigungsvorlage schlägt der Baudirektor ein konzentriertes Verfahren für Windprojekte vor. Heute wären für den Bau eines Turbinenparks unter anderem ein kantonaler Gestaltungsplan und eine kommunale Baubewilligung nötig. Diese Schritte sollen künftig entfallen respektive in einer Plangenehmigung zusammengefasst werden.

Zudem gäbe es nur noch zwei Gerichtsinstanzen: das Verwaltungsgericht und das Bundesgericht. Das Verfahren ist laut Neukom nicht komplett neu, bei kantonalen Strassenbauprojekten sei der Ablauf vergleichbar.

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