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Neujahrsapéro

Uster stösst bei Schnee und Musik auf das bevorstehende Jahr an

Schneeflocken, Blechklänge und dampfender Glühwein: Rund 150 Menschen haben sich am Sonntag auf dem Zeughausareal in Uster zum traditionellen Neujahrsapéro versammelt.

Stadtpräsidentin Barbara Thalmann blickt am Neujahrsapéro auf ein spannendes Jahr zurück.

Foto: Stadt Uster

Uster stösst bei Schnee und Musik auf das bevorstehende Jahr an

Schneeflocken, Blechklänge und dampfender Glühwein: Rund 150 Menschen haben sich am Sonntag auf dem Zeughausareal in Uster zum traditionellen Neujahrsapéro versammelt.

Der Schnee knirscht unter den Schuhen, aus den Instrumenten der Stadtmusik Uster tönen warme Blechklänge. Auf dem weiss überzogenen Zeughausareal stehen Menschen beisammen, begrüssen sich, lachen, wärmen sich an Bechern mit Glühwein, wie die Stadt in der Mitteilung schreibt.

Es ist Neujahrsapéro in Uster – ein stiller, zugleich verbindender Start ins Jahr 2026.

Uster hat ein besonderes Jahr hinter sich.

Barbara Thalmann

Stadtpräsidentin (SP)

Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) schlägt in ihrer Ansprache zunächst einen nachdenklichen Ton an. Sie erinnert an die Brandkatastrophe von Crans-Montana und an die Solidarität, die auch in Uster spürbar gewesen ist. «Als Zeichen der Trauer und des Mitgefühls haben wir die Fahnen auf der Burg und beim Nüsslikreisel auf halbmast gesetzt», sagt Thalmann.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr hebt sie dann jene Momente hervor, in denen sich Uster von seiner besten Seite gezeigt hat. «Uster hat ein besonderes Jahr hinter sich», sagt sie.

Das Stadtfest zum 1250-Jahr-Jubiläum und der OL-Weltcup-Final im vergangenen September seien «Grossanlässe gewesen, die weit über Uster hinaus gestrahlt haben». Beide hätten gezeigt, wozu die Stadt fähig sei, wenn viele gemeinsam anpackten.

Ein Appell an die Demokratie

Auch ein baulicher Meilenstein kommt zur Sprache. «Das neue Seerestaurant steht, ist in Betrieb und sieht erst noch super aus», sagt Thalmann. Es füge sich harmonisch in die Landschaft ein und sei ein Gewinn für die Stadt.

Der Blick nach vorne richtet sich auf das Zeughausareal. Für Oktober ist der Baustart des neuen Kultur- und Begegnungszentrums geplant. Ausserdem entstünden mit dem Umzug des Stadtarchivs an die Wermatswilerstrasse und des Familienzentrums in die Villa am Aabach Orte, «von denen die Bevölkerung direkt profitieren kann», so die Stadtpräsidentin.

Für die Zukunft wünscht sich Thalmann eine Stadt, in der Mitwirkung selbstverständlich bleibt. «Unsere Demokratie lebt davon, dass sich die Menschen einbringen», sagt sie mit Blick auf die Erneuerungswahlen vom 12. April. Danach wird angestossen – mit Suppe, Glühwein und der Zuversicht auf ein gemeinsames neues Jahr in Uster.

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