Wenn OL-Profis durch Usters Alltag «fräsen»
Mit dem Sprint ist am Freitag der Weltcup-Final in Uster lanciert worden. Die Bahnlegerin wählt einen interessanten Startpunkt für den Wettkampf – und überrascht damit auch den Lokalmatador.
Die Aussicht auf Uster, sie ist toll vom Känzeli aus, das nur ein paar Gehminuten vom Spital entfernt liegt. «Es war eine Supermöglichkeit, hier den Start zu machen», sagt Bahnlegerin Rachel Marxer über ihre Wahl. Die OL-Athletinnen und -Athleten haben selbstredend keinen Blick für die Aussicht, sondern nur Augen für die Karte, die man ihnen erst kurz vor dem Start ausgehändigt hat. 19 Kontrollpunkte müssen die Frauen absolvieren, deren 21 die Männer, wovon erst die letzten drei Posten südlich des Bahnhofs liegen.
Die erste Herausforderung der Startenden: möglichst schnell die Treppe runterzukommen. Danach haben sie mehrfach die Wahl, verschiedene Routen zu laufen. Wobei die längeren Routen auch mal schneller sein können, wenn sie weniger brüske Wendungen beinhalten.
Und so bietet sich in Uster am Freitagnachmittag bald einmal das ungewohnte Bild, dass im geschäftigen Ustermer Alltag während Stunden Athletinnen und Athleten herumrennen. Es ist etwas, das den einen oder anderen Passanten oder Autofahrer überrascht haben dürfte.

