«Im Schilf» – Uster hat sein neues Seerestaurant
«Ein Juwel am See»
Was für Zürich das Fussballstadion, ist für Uster das Seerestaurant. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Restaurant am Greifensee am Freitag Eröffnung feiert.
Es soll keine Riesenparty werden. Wenn das Seerestaurant mit dem treffenden Namen «Im Schilf» am Freitag erstmals für die Öffentlichkeit die Türen öffnet und eine lange Entstehungsgeschichte ein gutes Ende findet, werden keine Champagnerkorken knallen. Es werden keine Reden gehalten und keine Wunderkerzen brennen. «Soft Opening» nennt sich das auf Neudeutsch.
Am Freitagmorgen um 9 Uhr wird Maik Waskowski mit seinem Team das Seerestaurant aufsperren – eine Tageszeit, die nach Kaffee und Gipfeli ruft und nicht nach alkoholhaltiger Brause. «Wir wollen kein grosses Tamtam», sagt der Gastronom. Es wird mit den Swiss Fiddlers am Samstag und mit Eric St. Michaels am Sonntag lediglich etwas Musik geben. Die grosse Sause ist dann im Mai 2026 geplant.
Ein neues Seerestaurant Ende November zu eröffnen, sei suboptimal, stellt Päde Hofstetter fest. Mit seiner Gastro Buddies AG aus Hinwil hatte Hofstetter den Zuschlag für die Pacht des Restaurants im Besitz der Stadt erhalten. Der Name «Im Schilf» war seine Idee: Ein Schilfgürtel prägt nicht nur den Greifensee, das Süssgras spielte auch eine Rolle als Baustoff. Doch dazu später mehr. «Die Leute scheinen sich sehr auf die Eröffnung zu freuen. Wir haben in unseren Gesprächen hier viele positive Reaktionen erhalten», sagt Hofstetter.

