Ein grosser Traum von Adolf Guyer-Zeller: Die Eisenbahnlinie von Uerikon bis Bauma
Sie versprach, eine Erfolgsgeschichte zu werden: die Bahnlinie, die den Zürichsee mit dem Tösstal verband. Doch es sollte ganz anders kommen.
Ende des 19. Jahrhunderts fand in der Schweiz ein regelrechter Bauboom bei den Eisenbahnen statt. Im Zürcher Oberland entstanden zwischen 1856 und 1876 die Glattalbahn, die Tösstalbahn und die Verbindung Effretikon–Wetzikon–Hinwil.
Als auch die Linie entlang dem Zürichsee in Betrieb war, stand schliesslich die Frage nach Querverbindungen im Raum. Denn wie sollte man direkt vom Tösstal ins Glattal oder an den Zürichsee gelangen? Erste Abhilfe schaffte die Uerikon-Bauma-Bahn (UeBB). Ihre Eröffnung fand am 1. Juni 1901 statt.
Vor 75 Jahren wurde das Ende der letzten privaten Eisenbahnlinien im Zürcher Oberland beschlossen. In einer mehrteiligen Serie stellen wir drei Linien vor, die aus der Region verschwunden sind – und eine, die geblieben ist. (aki)
Doch es sollte sich zeigen, dass der Ruf nach dieser Verbindung deutlich grösser war als ihr tatsächlicher Nutzen. Dazu aber später mehr.

