Verein sucht Spenden, damit der letzte Dampftriebwagen weiterlebt
Er fuhr für die Uerikon-Bauma-Bahn
Freunde nostalgischer Eisenbahnen vermissen ihn schmerzlich: den Dampftriebwagen, der normalerweise zwischen Hinwil und Bauma, aber auch in der ganzen Schweiz unterwegs ist. Im Moment steht er im Lokschuppen und wartet auf seine aufwendige Verjüngungskur.
«Man darf dafür nicht klaustrophobisch veranlagt sein» – Stefan Landenberger kniet in einem zylinderförmigen Raum, der Platz reicht gerade aus, damit er die Arme frei bewegen kann. Knapp über ihm ist eine Platte mit Löchern, in die dünne Rohre eingelassen sind.
Landenberger greift nach oben und macht sich mit einem Spezialgerät an einem davon zu schaffen. Mit einer Drehbewegung weitet er das Rohr auf, damit es fest in der Öffnung hält – in der Fachsprache einwalzen genannt. Dann greift er zu einem meisselähnlichen Eisen, mit dem er den Rohrrand umbiegt. Das so entstandene Bördel schmiegt sich an die Platte an. Insgesamt 230 Stück sind es, die Landenberger so bearbeiten muss.






