Wirtschaft

Vorübergehend offline

Nächstes Opfer eines Cyberangriffs: «Baumerziitig» ist offline

Das Publikationsorgan der Gemeinde Bauma, die «Baumerziitig», ist vorübergehend via Internet nicht erreichbar. Sie wurde Ziel eines mutmasslichen Cyberangriffs. Die Printausgabe ist nicht betroffen.

Nächstes Opfer eines Cyberangriffs: «Baumerziitig» ist offline

Nach Wagerenhof

Das Publikationsorgan der Gemeinde Bauma, die «Baumerziitig», ist vorübergehend via Internet nicht erreichbar. Sie wurde Ziel eines mutmasslichen Cyberangriffs. Die Printausgabe ist nicht betroffen.

Die Onlineversion der «Baumerziitig» ist zurzeit nicht abrufbar. Grund dafür ist ein mutmasslicher Cyberangriff. Wie die Gemeinde Bauma mitteilt, hat die Redaktion die Website aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz genommen.

Weiter heisst es in der Mitteilung, dass der Angriff keine Auswirkungen auf den Druck und die Zustellung der Zeitung habe. Die nächste Ausgabe erscheine wie geplant am Donnerstag, 29. Oktober.

Die Redaktion sei weiterhin sowohl telefonisch als auch per E-Mail erreichbar. Wie lange die «Baumerziitig» offline bleibt, ist aktuell noch unklar. Über weitere Erkenntnisse zum Angriff und zur Wiederherstellung der Website informiert die Redaktion der «Baumerziitig» auf ihrem Instagram-Kanal.

Die «Baumerziitig» wird unabhängig von der Gemeinde Bauma herausgegeben – die Infrastruktur der Gemeinde ist somit nicht vom Angriff betroffen. Trotzdem habe man auch dort bereits Vorsichtsmassnahmen ergriffen, wie Gemeindeschreiber Andreas Rohner auf Anfrage mitteilt.

Nicht der erste Angriff in der Region

Bereits im Juli wurde der Wagerenhof in Uster Opfer eines Ransomware-Angriffs. Die Stiftung kämpft bis heute mit den Folgen. Eine forensische Untersuchung ergab, dass von einem Datenabfluss ausgegangen werden muss. Im Darknet seien bislang jedoch keine Daten aufgetaucht. Der Wiederaufbau der IT-Infrastruktur läuft weiterhin.

Noch unklar ist, welche Systeme vom Angriff auf die «Baumerziitig» betroffen sind, ob Daten abgeflossen sind und welche weiteren Sicherheitsmassnahmen die Redaktion ergriffen hat.

Fehler gefunden?