Ungenügende Rendite – R&M in Wetzikon richtet Strategie neu aus
Unter den Erwartungen
Das Wetziker Technologieunternehmen R&M vermeldet ein enttäuschendes Jahr 2025. Initiativen für mehr Kundenfokus und Wettbewerbsfähigkeit sollen die Rendite verbessern.
Ganz überraschend kommen die schlechten Nachrichten aus Kempten nicht. Bereits im Interview mit uns im Januar hatte Roger Baumann den Umsatzrückgang bei R&M angekündigt. Baumann ist seit Juni 2025 CEO des Wetziker Unternehmens. Er löste Michel Riva ab, der das Unternehmen seit 2012 geführt hatte.
Der weltweit tätige Entwickler und Anbieter von Infrastrukturlösungen für Daten- und Kommunikationsnetze hat im vergangenen Geschäftsjahr 260,3 Millionen Franken (Vorjahr 267,2 Mio.) umgesetzt. Das entspricht einem Minus von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2024. Wechselkursbereinigt gab es ein minimes Wachstum von 0,7 Prozent.
Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit (vor Zinsen und Steuern) sank von 8,8 auf 6,1 Millionen Franken (–30 Prozent). Einen Reingewinn nennt R&M nicht. Das Unternehmen mit weltweit gut 1600 Mitarbeitenden befindet sich im Privatbesitz und darf publizieren, was es für angebracht hält.

