Wer rückt für Jörg Kündig im Gemeinderat nach?
Zweiter Wahlgang
Nach der Wahlniederlage will Jörg Kündig, langjähriger Gemeindepräsident von Gossau, auch nicht mehr Teil des Gemeinderats sein. Nun braucht es einen Nachfolger.
Gossau muss nochmals wählen. Denn nach dem schicksalshaften Wahlsonntag vom 8. März sind noch nicht alle Behörden für die nächste Legislatur besetzt. Der zweite Wahlgang ist auf den 14. Juni angesetzt.
Für Schlagzeilen sorgte das Rennen um das Gemeindepräsidium. Daniel Wäfler (SVP) konnte den routinierten, langjährigen Gemeindepräsidenten Jörg Kündig (FDP) von der Spitze verdrängen. Als Gemeinderatsmitglied wurde Kündig jedoch bestätigt, womit er Teil der Exekutive hätte bleiben können. Er nahm die Wahl jedoch nicht an.
Das Stimmvolk muss deshalb nochmals einen Volksvertreter in den Gemeinderat hieven. Offiziell zur Wahl stellen sich dabei Jason Banyer (BKP), Mirko Strik (FDP) und Hans Schenkel (parteilos). Die beiden Ersteren hatten auch schon beim ersten Wahlgang für den Gemeinderat kandidiert. Mirko Strik erreichte mit 1750 Stimmen gar das absolute Mehr. Sein Rückstand auf seinen Parteikollegen Jörg Kündig betrug 134 Stimmen. Jason Banyer konnte lediglich 1089 Stimmen auf sich vereinen.
Da fehlt noch ein Schulpräsident
Ebenfalls in die zweite Runde geht die Wahl für das Schulpräsidium. Denn überraschenderweise verlor der bisherige Schulpräsident Patrick Umbach (Die Mitte) seinen Sitz in der Schulpflege. Deshalb muss er auch den Stuhl des Präsidenten räumen.
Gewählt werden, können nun lediglich bereits gewählte Schulpflegemitglieder, wovon sich zwei offiziell als Präsidentin zur Verfügung stellen. Namentlich sind dies: Andrea Hadorn (PFP/Grüne) und Debora Heusser (SVP).