Gesellschaft

Zweites Jahr kostenpflichtig

Traditionelle Kürbisausstellung: Juckerhof zieht erstes Fazit

Wieder einmal zog die Kürbisausstellung auf dem Juckerhof in Seegräben die Besucher in Scharen an. Die abschliessende Bilanz lässt aber noch auf sich warten.

Nach der Kürbisausstellung wollen die Verantwortlichen der Juckerfarm jetzt die Situation mit der Gemeinde und dem ZVV analysieren.

Foto: André Gutzwiller

Traditionelle Kürbisausstellung: Juckerhof zieht erstes Fazit

Zweites Jahr kostenpflichtig

Wieder einmal zog die Kürbisausstellung auf dem Juckerhof in Seegräben die Besucher in Scharen an. Die abschliessende Bilanz lässt aber noch auf sich warten.

Fünf Wochen lang zierten Kunstwerke aus Kürbis den Juckerhof in Seegräben. Am vergangenen Wochenende war Schluss mit der Ausstellung «Let’s play». Die Kunstobjekte sind bereits wieder abgebaut. Nun ziehen die Verantwortlichen der Juckerfarm ein erstes Fazit.

Dieses Jahr haben mehr Besucherinnen und Besucher den Weg zur Ausstellung in Seegräben gefunden als noch 2024. Das liegt laut der Mitteilung des Hofs daran, dass die Ausstellung heuer eine Woche länger dauerte. Zudem beeinflusste das Wetter die Besucherzahl – spielt das Wetter mit, kommen mehr Leute.

Weniger negative Reaktionen

Fünf Wochen sind aber immer noch drei weniger als 2023. Damals war die Kürbisausstellung zum letzten Mal gratis. Doch das grosse Besucheraufkommen – vor allem am Wochenende – hatte in der Gemeinde für Unmut gesorgt.

Die Juckerfarm reagierte nach Gesprächen mit Anwohnern und der Gemeinde: Sie führte eine Ticketpflicht ein. Ausserdem finanziert sie während der Ausstellungszeit unter der Woche die Busverbindung von Uster nach Seegräben. Der Juckerhof sieht das als gute Investition.

Mit den Rückmeldungen zur Ausstellung ist der Juckerhof zufrieden. So gab es etwa weniger negative Reaktionen auf das neue Eintrittsregime als noch letztes Jahr.

Damals beklagte die Farm vor allem einen grossen Umsatzverlust in den Wochen vor und nach der Ausstellung. Der Hofladen und das Restaurant hatten in dieser Zeit 51 Prozent weniger Einnahmen generiert als noch 2023.

Detaillierte Angaben zu den Finanzen der diesjährigen Ausstellung will die Juckerfarm noch nicht machen. Auch eine ausführliche Bilanz wird sie erst nach Gesprächen mit der Gemeinde Seegräben, dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und weiteren Beteiligten ziehen. Dann entscheidet sich zudem, unter welchen Bedingungen die Ausstellung im kommenden Jahr stattfinden kann.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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