So viele Oberländer wie lange nicht mehr: Aber wer spielt vorne mit?
Auftakt in der 2. Liga
Sechs Teams aus der Region und damit zahlreiche Derbys: Wer kann überraschen, wer gehört zu den Konstanten – und was ist von der Zweitliga-Meisterschaft zu erwarten?
Die Rückkehrer und Aufsteiger
Nach drei Jahren in der 2. Liga interregional ist der FC Dübendorf zurück. Die Glattaler streben laut Stefano Guidi, dem neuen Leiter Aktive, einen Platz in den Top 5 an. Wie realistisch dieses Ziel ist, hängt auch davon ab, wie rasch die neu zusammengestellte Mannschaft zusammenfindet. Immerhin verliess eine Handvoll Leistungsträger den FCD nach der Relegation. Ob die Abgänge adäquat ersetzt wurden, wird sich erst noch zeigen. Mit Alis Murati steht zudem ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Der frühere Dübendorfer Spieler betreute zuletzt die Zweitliga-Frauen von Südost Zürich. Die Hauptprobe für den Meisterschaftsstart misslang allerdings. In der ersten Runde des FVRZ-Cups schied Dübendorf gegen den Viertligisten Buchs-Dällikon im Penaltyschiessen aus.
Auf den FCD wartet am Sonntag zum Saisonauftakt ausgerechnet der andere Zweitliga-Neuling aus der Region: der FC Pfäffikon. Immer wieder hatten die Oberländer in den vergangenen Jahren vergeblich Anlauf Richtung 2. Liga genommen. Geklappt hat es nun mit dem in der letzten Winterpause verpflichteten Urs Wolfensberger. Unter dem Trainerroutinier spielte der FCP nahezu eine perfekte Rückrunde. Neun Siege und nur ein Remis bei einem Torverhältnis von 30:3 stehen für die Dominanz der Pfäffiker. Der Aufsteiger ist unter Wolfensberger noch ungeschlagen. Entsprechend selbstbewusst steigt er in das neue Abenteuer. Roger Landolt, Leiter Leistungsfussball, sagt: «Der Klassenerhalt ist das Minimalziel. Die Wunschvorstellung ist ein einstelliger Tabellenplatz.»
