Immer mit einem Lächeln durchs Leben
Urs Wolfensberger kehrt nach Jahren als Trainer ins Zürcher Oberland zurück – zum FC Pfäffikon. Ob Fussball, Familie, Hühner oder Kinderfahrten: Der 63-Jährige macht alles mit Herz.
Die Sonne scheint an diesem Januar-Vormittag in Wetzikon fast schon frühlingshaft. Urs Wolfensberger würde am liebsten draussen sitzen. Dafür ist es noch ein paar Grad zu kalt. So bleibt es beim Platz im Café, drinnen an der Fensterfront. Ein guter Ort, um über einen Mann zu sprechen, der den Fussball seit Jahrzehnten mitprägt – und dem das Zürcher Oberland dabei stets Heimat geblieben ist.
Seit Kurzem ist er auch wieder in der Region auf dem Rasen: Unmittelbar vor Weihnachten wurde bekannt, dass Wolfensberger beim FC Pfäffikon das Zepter des Drittliga-Teams übernimmt. Es ist auch eine Ansage an die Konkurrenz im Spitzenfeld der Gruppe 6. Er berichtet von einer spannenden, jungen Mannschaft. «Jetzt schauen wir mal, wie es anläuft.» Wolfensberger – oder einfach «Wolfi», wie ihn praktisch alle nennen – wirkt dabei ruhig, fast gelassen.
Schmackhaft hat ihm die Aufgabe Roger Landolt gemacht, zuständig im FCP für den Leistungsfussball. Die beiden kennen sich eine gefühlte Ewigkeit. «Ich war sogar einst sein Trauzeuge», erinnert sich Wolfensberger.

