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Neue Ziele für Bäretswilerin
Curlerin Elena Mathis aus Bäretswil hat seit ihrem Wechsel nach Italien viel Erfahrung auf Weltklasseniveau gesammelt. Nun werden die Karten nach Misstönen neu gemischt.
Im italienischen Curling bleibt kein Stein auf dem andern. Medien schreiben gar von einer Revolution. Das ist plakativ, aber nicht ganz falsch. Denn es ist tatsächlich ein Umsturz im Gange. Mittendrin die Bäretswilerin Elena Mathis. «Es ist schon speziell, und man hat das nicht kommen sehen», sagt sie.
Seit 2023 spielt die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin für Italien. Je drei WM- und EM-Teilnahmen sind seither zusammengekommen, eine EM-Silbermedaille als bestes Resultat – und als Krönung die Olympischen Winterspiele in Cortina d’Ampezzo im Februar. 79 Spiele, 40 Siege, 39 Niederlagen. Mathis hat sich im Team von Skip Stefania Constantini von der Newcomerin zur erfahrenen Weltklasse-Curlerin entwickelt.
Doch nun fällt dieses Team auseinander – und das nicht ohne Nebengeräusche. An der WM gab es vor laufenden Kameras ein Wortgefecht zwischen Skip Constantini und Marta Lo Deserto. Mathis war daran nicht beteiligt, und sie will auch nicht von einem Streit im Team sprechen, sondern von Unstimmigkeiten. «Es gab Dynamiken im Team, die es nicht mehr erlaubt haben, auf diesem Niveau miteinander zu arbeiten», sagt Mathis. «Aber wir haben unsere Leistung auch unter schwierigen Umständen erbringen müssen.»

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