Curlerin Mathis nach EM-Silber: «Wir haben ein Statement gesetzt»
Bäretswilerin im Interview
Elena Mathis spielt erst seit diesem Herbst für Italien. Nun forderte die Oberländerin mit ihren Teamkolleginnen der Schweiz im EM-Final alles ab.
Es war ein ganz spezieller Erfolg für Elena Mathis. Erst seit dieser Saison spielt die 24-jährige Bäretswilerin für das Nationalteam ihrer zweiten Heimat Italien. Mit der Equipe von Skip Stefania Constantini feierte sie am Samstag den bis anhin grössten Erfolg ihrer Karriere: An der EM im schottischen Aberdeen holten die Italienerinnen die Silbermedaille. Sogar Gold lag in Reichweite. Der Final gegen das Team der vierfachen Weltmeisterin Silvana Tirinzoni wurde erst mit dem allerletzten Stein der Schweizerinnen entschieden.
Elena Mathis, im EM-Final am Samstagmittag entschieden wenige Zentimeter über Gold und Silber. Da dürfte die Enttäuschung auf dem Eis direkt nach dem letzten Stein gross gewesen sein.
Ja, es tat natürlich sehr weh, das war enttäuschend. Wir kämpften, wir gaben alles – gerade auch im letzten End, wir liessen wirklich nichts unversucht. Aber so ist es nun einmal im Curling: Sie brachten ihren letzten Stein perfekt und gewannen somit verdient. Das ist der Sport.

