Eine Premiere für Dübendorf – ein Brocken für Wetzikon
Der EHC Dübendorf trifft in den Playoff-Viertelfinals mit Thun auf einen Gegner in Reichweite, die Wetziker müssen gegen MHL-Titelverteidiger Seewen ran.
EHC Dübendorf: Ein Duell ohne Favorit
Der EHC Dübendorf und Thun gehören zu jenen zwölf Teams, die 2017 zur ersten MHL-Saison starteten. Es mag erstaunlich sein, aber in den Playoffs treffen die zwei Teams erstmals aufeinander. Das Duell zwischen dem Vierten und dem Fünften der Qualifikation dürfte die engste aller Viertelfinalserien (best of 5) sein. Drei Punkte lagen die Thuner am Schluss vor dem EHCD.
Trotz verpasstem Heimrecht können die Dübendorfer mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Die am Samstag beginnenden Playoffs waren für die routinierte Mannschaft nie in Gefahr, das Team des scheidenden Trainers Reto Stirnimann machte gegenüber der Vorsaison einen Rang gut und holte mehr Punkte, obwohl sich in der Schlussphase Licht und Schatten abwechselten.
Was war, zählt nun bekannterweise nichts mehr. Auch nicht, dass die Thuner zwei der drei Spiele in der Qualifikation gegen Dübendorf für sich entschieden. Die Qualitäten des läuferisch und spielerisch starken EHCD sind hinlänglich bekannt. Er verfügt über eine stabile Defensive, mit Joel Messerli über einen guten Goalie, und in der Offensive sind zahlreiche Spieler in der Lage, entscheidende Impulse zu setzen.
