Dübendorf steigt mit einem Erfolgserlebnis in die Pause
Im letzten MHL-Spiel vor den Playoffs verlor der EHC Dübendorf gegen Lyss zwischenzeitlich den Fokus, fand aber rechtzeitig zurück in die Spur.
Zum Abschluss der Qualifikation in der MHL gewann der EHC Dübendorf die Partie gegen den SC Lyss knapp 4:3. Im Mitteldrittel baute er zwischenzeitlich stark ab und lief Gefahr, auch diese Partie gegen ein Team aus dem Tabellenkeller zu verlieren. Doch der Fokus kehrte vor 468 Zuschauerinnen und Zuschauern zurück, und so kann die Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis in die Pause vor den Playoffs steigen.
Anstelle von 3:0 für den EHCD nach den ersten 20 Minuten stand es 1:1 unentschieden. Kurz vor der ersten Sirene glich Nils Kunz für den SC Lyss mit einem Prachtschuss aus der Distanz aus.
Die Dübendorfer mussten sich an der Nase nehmen, da sie, abgesehen vom frühen und etwas glückhaft entstandenen Führungstreffer von Captain Dominik Hardmeier, zu viele hochkarätige Chancen versiebten.
EHCD lässt vieles vermissen
Florin Gerber war es vorbehalten, Lyss bald schon in Führung zu schiessen. Seiner Mannschaft war anzumerken, dass der kürzlich vollzogene Trainerwechsel Wirkung zeigte – neu steht Tim Dubois an der Bande. Dübendorf seinerseits liess nun vieles vermissen und schaffte kaum mehr offensive Momente. Der EHCD hatte den Fokus verloren. So kam es nicht überraschend, dass Nico Steinegger auf 3:1 erhöhte (28.).
Überraschender war wenig später, wie einfach und ungedeckt Mike Breiter zum Anschlusstreffer kam. Das weckte den EHCD etwas auf, Lyss wurden weniger Freiheiten eingeräumt. Letztlich fiel der Ausgleich wieder kurz vor der Sirene, Hardmeier glich mit seinem zweiten Treffer aus. Die Passgeber waren wie schon beim ersten Treffer des Captains der positiv auffällige Elit-Spieler Milan Hadorn und Routinier Fabian Ganz.
Oliver Steiner vollendete zu Beginn der 42. Minute seinen kraftvollen Vorstoss eiskalt und brachte die Glattaler damit wieder in Front. Es kann davon ausgegangen werden, dass Coach Reto Stirnimann eine klare Kabinenansprache gehalten hatte. Denn Dübendorf wirkte im Schlussabschnitt wieder fokussierter, homogener und gradliniger. So brachte der EHCD die knappe Führung letztlich über die Zeit.
