Neue Impulse – und frische Gesichter an der Spitze
Zum Abschluss des 5-Tage-Berglauf-Cups startete sogar Jens-Michael Gossauer. Doch der Dominator der letzten Jahre musste sich geschlagen geben.
Auf der Schlussetappe am 5-Tage-Berglauf-Cup kam es zur doppelten Premiere. Jens-Michael Gossauer, Seriensieger der letzten Jahre, war auf dem letzten Teilstück von Steg aufs Hörnli erstmals im Feld.
Zu Platz 1 reichte es dem Läufer des LC Uster aber für einmal nicht. Gossauer verlor 23 Sekunden auf Sieger David Baumberger – und musste sich damit für einmal geschlagen geben.
«Es war nicht so prickelnd. Ich konnte mein Rennen nicht durchziehen», sagte Gossauer, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag feiert.
Der aus Zollikon stammende OL-Läufer Baumberger benötigte für die 5,1 Kilometer lange Strecke insgesamt 22 Minuten und 28 Sekunden. Und es war für ihn nach dem ersten Rang im Startabschnitt auf die Farneralp bereits der zweite Erfolg. Ein Kandidat auf den Gesamtsieg war Baumberger trotzdem keiner. Dies, weil er seither nicht mehr angetreten war.
Der Viertklassierte holt den Gesamtsieg
Diesen holte sich so der in Hombrechtikon lebende Vorarlberger Martin Bader, obwohl er sich zum Schluss als Vierter klar geschlagen geben musste.
Der frühere Triathlet hatte allerdings schon die Teilstücke vom Dienstag (von Bauma zum Sunnehof) und Donnerstag (Wernetshausen auf den Bachtel) für sich entscheiden können.
Hinter Bader reihten sich der Dübendorfer Mark Lagerström und Martin Rosser aus Dürnten in der Gesamtwertung auf die nächsten Plätze ein.
Diese nimmt in einem Jahr dann womöglich auch Jens-Michael Gossauer wieder ins Visier. Der für die Schlussetappe extra aus den Ferien angereiste Duathlon-Spezialist kann sich nämlich, genauso wie sein junger Bezwinger Baumberger, vorstellen, dann die dafür nötigen vier Teilstücke zu absolvieren.
Ein «Battle» bei den Frauen
Spannend verlief die Woche bei den Frauen. Daniela Schwarz (Ebertswil) und die Oberländerin Olivia Hottinger lieferten sich bis zum Schluss ein heisses Duell um den Gesamtsieg. Den holte sich schliesslich Schwarz, die nach 28 Minuten und 27 Sekunden ins Ziel kam – 37 Sekunden vor ihrer Konkurrentin.
«Am Freitag musste ich am wenigsten ans Limit gehen», sagte die frühere Spitzenfussballerin Schwarz. Dritte im letzten Rennen und auch in der Gesamtwertung wurde Patrizia Sieber vom LC Uster.
Zufrieden Bilanz ziehen konnte OK-Chef Christof Münch nach der 41. Ausgabe vom 5-Tage-Berglauf-Cup. Er freute sich über die total 447 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. «Sicher trug auch das schöne Wetter dazu bei», meinte er. Neben den äusseren Bedingungen, so Münch, habe vor allem die verstärkte Präsenz in den sozialen Medien im Vorfeld der Veranstaltung neuen Schwung gebracht.
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