Das Parlament in Illnau-Effretikon verlagert sich nach rechts – aber nicht nur
Die Sitzverteilung im Parlament ist erfolgt. Verluste haben vor allem Zentrumsparteien erlitten. Die SVP wurde reichlich gestärkt. Es gibt jedoch auch ein Novum links aussen.
Illnau-Effretikon hat einen äusserst interessanten Wahlsonntag hinter sich. Der Versuch der SVP, nach acht Jahren in den Stadtrat zurückzukehren, wurde zu einem richtiggehenden Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit Simon Binder (SVP) ist es ihnen gelungen. Knapp, denn er hat mit 2499 Stimmen gerade mal 28 Stimmen Vorsprung gegenüber seinem GLP-Kontrahenten Andreas Hasler – Mitkandidat Daniel Huber (SVP) hat 2178 Stimmen erhalten.
Der Stadtrat
Marco Nuzzi (FDP) wird nach wie vor die Stadt als Präsident führen. Die bisherigen Mitglieder Philipp Wespi (FDP), Michael Käppeli (FDP), Samuel Wüst (SP), Rosmarie Quadranti (Die Mitte) und Brigitte Röösli (SP) werden weiterhin amtieren. Neu dazu stosst Simon Binder (SVP).
Dieses Wahljahr scheint der lokalen SVP gut gesonnen zu sein, denn auch im Parlament konnte die Partei zulegen. Die Fraktion ist um drei Sitze gewachsen und umfasst künftig zwölf Mitglieder. Damit haben die Bürgerlichen die Hälfte der Stimmen im Parlament: Die SVP und die FDP haben zusammen künftig 18 von insgesamt 36 Sitzen.

