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Andrang auf Behörden

In Pfäffikon sind alle Sitze umkämpft – ausser die Präsidien

Bei den Wahlen 2018 wurde der Pfäffiker Gemeinderat in globo bestätigt. Bei den nächsten Wahlen im März wird es unweigerlich zu Änderungen kommen.

Politisieren in Pfäffikon: Für viele Anwärterinnen und Anwärter auf ein Amt ist das jetzt das Ziel. (Archiv)

Foto: Seraina Boner

In Pfäffikon sind alle Sitze umkämpft – ausser die Präsidien

Andrang auf Behörden

Bei den Wahlen 2018 wurde der amtierende Pfäffiker Gemeinderat bestätigt. Bei den nächsten Wahlen im März 2026 wird es unweigerlich zu Änderungen kommen.

Das einzig Neue an der Kandidatur für das Pfäffiker Gemeindepräsidium ist die Parteizugehörigkeit von Marco Hirzel. 2016 wurde er in einer Ersatzwahl direkt als Präsident in den Gemeinderat gewählt – damals als SVP-Politiker. Mit seinem Austritt aus der örtlichen SVP Ende 2023 ist es für ihn das erste Mal, dass er als Parteiloser zu Wahlen antritt.

Doch ob Partei oder nicht – Konkurrenz erhält Hirzel keine. Er ist der einzige Kandidat für das Gemeindepräsidium. Damit geht es ihm gleich wie Schulpräsidentin Nicole Keller-Hochuli (FDP). Sie wurde im Februar zur Nachfolgerin von Hanspeter Hugentobler (EVP) gewählt. Damals musste sie sich gegen drei weitere Interessenten für das Amt durchsetzen. Jetzt ist sie die einzige Anwärterin. Und auch der Präsident der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission, Daniel Sigrist (EVP), dürfte sich seiner Wiederwahl sicher sein.

FDP wird Sitz im Gemeinderat verlieren

Anders sieht es in den einzelnen Gremien aus, wo jeder Sitz umkämpft ist. Neben Marco Hirzel werden bis auf Bauvorstand Lukas Steudler (FDP) alle Bisherigen erneut zur Wahl antreten: Rajka Frei (SVP), Stefan Gubler (FDP), Alex Kündig (EVP) und Lukas Weiss (Grüne). Die FDP konnte niemanden finden, der als Ersatz für Lukas Steudler antritt. Dafür kandidieren neu Florian Appenzeller (SVP) und Marc Grosspietsch (SP) für die Pfäffiker Exekutive.

In der Schulpflege gibt es gar zehn Kandidaturen für die sieben Sitze. In der Sozialbehörde wollen acht Personen einen der sechs zu vergebenden Sitze erobern, und für die Werkkommission kandidieren sieben Personen für sechs Sitze. In der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission sind es acht Personen, die einen der sieben Sitze für sich gewinnen wollen.

Für die Kirchenpflege der Reformierten Kirche haben sich neun Personen gemeldet – genau so viele, wie Sitze zu vergeben sind. Mit Chantal Béguin (parteilos) gibt es eine Kandidatin für das neu zu wählende Präsidium.

Die vollständigen Listen sind online auf der Gemeindewebsite www.pfaeffikon.ch aufgeschaltet.

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