Wahl für das Schulpräsidium in Pfäffikon führt zu Parteiaustritten
Fünf Kandidierende
Die Vorgeschichte ist emotionsgeladen, und nun dürfte auch der Wahlkampf explosiv werden: Die Ersatzwahl für das Schulpräsidium hat die Gemeinde Pfäffikon bereits durchgerüttelt.
Das Pfäffiker Schulpräsidium ist ein Amt, das sich in diesem Jahr nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Ex-Schulpräsident Hanspeter Hugentobler (EVP) trat Ende Mai aus gesundheitlichen Gründen per sofort zurück. Der Eklat um einen homosexuellen Lehrer, der ins Kreuzfeuer von wertkonservativen Eltern geraten und schliesslich aus seiner Position gedrängt worden war, hatte die Gemüter in der Gemeinde derart hochkochen lassen, dass Hugentobler krankgeschrieben wurde.
Danach stellte sich die Frage: Wer will so ein Amt überhaupt? Niemand, oder erst recht viele, die es besser machen wollen? Nun liegt die Antwort vor. Vier Kandidatinnen und ein Kandidat kämpfen darum, die Nachfolge von Hugentobler im Pfäffiker Gemeinderat anzutreten. Die Wahl findet am 24. November statt.
Bei der ersten Frist gingen indes erst drei Wahlvorschläge ein: Nicole Keller-Hochuli (FDP), amtierende Vizepräsidentin der Schulpflege, sowie Claudia Knecht (Grüne), in der Gemeinde vor allem bekannt als Initiantin des Wochenmarkts, sowie Informatiker Martin Wirth (parteilos).

