Politik

Nein-Parole beschlossen

SVP Pfäffikon stellt sich gegen Gemeindefusion mit Wildberg

An ihrer Parteiversammlung hat die Pfäffiker SVP die im Februar 2027 anstehende Abstimmung über die Fusion von Pfäffikon und Wildberg diskutiert. Ihr Fazit: «Wildberg passt nicht zu Pfäffikon».

SVP Pfäffikon stellt sich gegen Gemeindefusion mit Wildberg

Nein-Parole beschlossen

An ihrer Parteiversammlung hat die Pfäffiker SVP die im Februar 2027 anstehende Abstimmung über die Fusion von Pfäffikon und Wildberg diskutiert. Ihr Fazit: «Wildberg passt nicht zu Pfäffikon».

Am 28. Februar 2027 werden die Stimmberechtigten von Pfäffikon und Wildberg darüber entscheiden, ob ihre beiden Gemeinden fusionieren sollen. Der entsprechende Vertrag ist ausgearbeitet und wurde bereits im September veröffentlicht. Mit einem Ja an der Urne würde das Stimmvolk diesen besiegeln.

Laut einer Mitteilung vom Dienstagmorgen hat die Pfäffiker SVP an ihrer Parteiversammlung die Nein-Parole für die Abstimmung beschlossen. Die Partei kritisiert, Pfäffikon und Wildberg bildeten geografisch keine Einheit. Wildberg habe hingegen gewachsene und bewährte Beziehungen zum Tösstal.

Keine Synergien und gebundene Ressourcen

Weiter sieht die SVP keine Möglichkeiten für Synergien bei den Gemeindewerken – viel eher würden durch eine Fusion die Wasserpreise in Pfäffikon um 15 Prozent steigen. Ebenfalls würde die Umsetzung der Fusion, so die Ausführungen der SVP, zahlreiche Ressourcen in der Verwaltung und in den Behörden binden.

Finanzieller Natur sind auch Befürchtungen, dass in Wildberg grosse Investitionen anstehen, beispielsweise für eine neue Mehrzweckhalle oder das Strassennetz.

Bereits Mitte Oktober hatte die Pfäffiker FDP als erste Partei ihre Abstimmungsparole gefasst und der Gemeindefusion eine Absage erteilt.

Wie sich die weiteren Parteien zur Abstimmung zur Gemeindefusion im Februar 2027 stellen werden, ist noch nicht bekannt.

Nein-Parolen sind keine Überraschung

Die kürzlich ausgegebenen Nein-Parolen von SVP und FDP zur Gemeindefusion lagen im Rahmen des Erwartbaren. 2025 wurde darüber abgestimmt, ob ein Fusionsvertrag überhaupt ausgearbeitet werden soll. Damals stellte sich bereits mit SVP, FDP, SP und GLP die Mehrheit der Parteien dagegen. Die Grünen und die EVP sprachen sich für die Prüfung einer Fusion von Pfäffikon und Wildberg aus.

Die Vorlage wurde letztlich nur mit einem hauchdünnen Mehr angenommen. Den Unterschied machten gerade mal 48 Stimmen.

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