FDP Pfäffikon sagt Nein zu Gemeindefusion mit Wildberg
Fusion ja, aber mit wem?
Ob sich Pfäffikon dereinst mit einer Nachbargemeinde zusammenschliessen soll, diese Frage ist für die FDP im Grundsatz noch offen. Für eine Fusion mit Wildberg sei es aber der falsche Zeitpunkt.
Die Stimmberechtigten von Pfäffikon und Wildberg entscheiden am 28. Februar 2027, ob die beiden Gemeinden fusionieren sollen. Der Vertrag ist bereits ausgearbeitet und wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Mit einem Ja an der Urne würde die Bevölkerung diesem Vertrag und somit der Fusion zustimmen. Als erste Partei hat sich nun aber die Pfäffiker FDP geäussert und sich gegen die Vorlage gestellt. Sie hat an ihrer kürzlich abgehaltenen Versammlung die Nein-Parole beschlossen.
Dies, nachdem die Parteimitglieder vom Pfäffiker Gemeindepräsidenten Marco Hirzel (parteilos), vom Finanzvorstand Stefan Gubler (FDP) und von der Schulpräsidentin Nicole Keller (FDP) über den Fusionsvertrag informiert worden waren. Zugleich orientierten sie über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Fehraltorf, Russikon und Hittnau. Ihre Gemeinderäte streben eine Grundsatzabstimmung bis spätestens im Jahr 2030 an, um zu klären, ob Interesse an einer Grossfusion besteht.
Für die FDP sei es daher nicht nachvollziehbar, wieso in Sachen Wildberg kein Marschhalt gemacht werde, hält die Partei in einer Medienmitteilung fest. Erst solle die Grundsatzabstimmung für eine Grossfusion stattfinden. Aus ihrer Sicht mache es keinen Sinn, sich einzig mit Wildberg zusammenzuschliessen.

