Der Stadtrat Uster wusste vor den Wahlen um Caviezels Beteiligung
Neue Details zur Rechnungsaffäre
Die Rechnungsaffäre bei der Stadtpolizei Uster stellt den Stadtrat vor eine Bewährungsprobe. Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) spricht über Fehler, Verantwortung und die Suche nach Antworten.
In Uster hängt der Haussegen schief – und zwar gewaltig. Die Stadtpolizei splittete Rechnungen in Höhe von einer halben Million Franken auf, Teile davon im Wissen der zuständigen Stadträtin Beatrice Caviezel (GLP). Viele Fragen sind offen, viele Akteure in den Sommerferien.
Klar ist: Das Vertrauen ist beschädigt.
Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) sitzt im Stadthaus im Stadtratszimmer, die Sonne drückt. Es ist derselbe Raum, in dem der Gesamtstadtrat von Sicherheitsvorsteherin Beatrice Caviezel persönlich über ihr Wirken in der Rechnungsaffäre informiert wurde – und das bereits vor den Wahlen.

