Nun werden die Verstösse der Stadtpolizei und der Sicherheitsvorsteherin untersucht
Rechnungen aufgeteilt
Nicht nur die Stadtpolizei, sondern auch die Sicherheitsvorsteherin haben gegen die Finanzkompetenzen verstossen. Nun wird der Fall aufgearbeitet.
Die Verstösse der Stadtpolizei Uster sollen nun aufgearbeitet werden. Wie die Stadt mitteilt, hat sie einen stadträtlichen Ausschuss gebildet, um die Rechnungsaffäre zu untersuchen, zu bewerten und Massnahmen vorzuschlagen. Somit sollen Verstösse gegen die Finanzkompetenz künftig ausgeschlossen werden.
Was ist ein stadträtlicher Ausschuss?
Ein stadträtlicher Ausschuss ist eine Arbeitsgruppe innerhalb der Regierung einer Stadt, die komplexe Themen oder Krisen in einem kleineren Rahmen effizient aufzuarbeiten versucht. Dabei geht es um Untersuchungen und darum, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Ein solcher Ausschuss besteht aus Mitgliedern des Stadtrats. (mgp)
Die Stadtpolizei hat ihre Finanzkompetenzen überschritten. Sie hat Anschaffungen getätigt, die sie eigentlich wegen der Höhe der Beträge nicht allein tätigen konnte. Um einen zusätzlichen Genehmigungsprozess zu vermeiden, wurden die Rechnungen jedoch aufgeteilt und teilweise nicht korrekt verbucht. Diese wurden in der Kompetenz des Kommandanten freigegeben und auch von Beatrice Caviezel (GLP), der Abteilungsvorsteherin Sicherheit, signiert.

