Zeichen verdichten sich: GZO-Gemeinden sollen fehlende Millionen übernehmen
Nach dem Nein aus Bubikon fehlen dem GZO Spital Wetzikon 3,12 Millionen Franken. Recherchen zeigen nun: Es drohen erneute Abstimmungen über zusätzliche Steuergelder.
Das Spital Wetzikon retten und dem vermutlich sehr hohen Schuldenschnitt von bis zu 70 Prozent zustimmen – oder die Schliessung und Konkursdividende vorziehen? Diese Frage wird die Gläubiger des GZO Spitals Wetzikon im Mai beschäftigen. Doch bevor diese überhaupt entscheiden können, muss das Spital beweisen, dass die Finanzierung gesichert ist.
Nachdem im letzten Jahr das Stimmvolk in elf der zwölf Aktionärsgemeinden der Aktienkapitalerhöhung zugestimmt hat, ist eine zentrale Frage nach wie vor ungeklärt: Wie wird der Ausfall der 3,12 Millionen Franken aus der Gemeinde Bubikon kompensiert, die bei erfolgreicher Sanierung nicht mehr Aktionärin des GZO sein wird?
Plan B rückt in den Fokus
Ursprünglich wollten die Aktionärsgemeinden bis Ende Januar eine Lösung präsentieren. Drei Optionen standen gemäss Mitteilung von Mitte Dezember im Raum:

