Bald führen Signale zu freien Parkplätzen rund um den Pfäffikersee
Das Parkleitsystem in Seegräben ist bereits aktiv, nun folgen bald die Signale in Wetzikon, Pfäffikon und Umgebung.
Das Parkleitsystem um den Pfäffikersee wird schon bald in Betrieb genommen. Die Gemeinden Wetzikon, Pfäffikon und Seegräben haben im Rahmen des Konzepts «Mobilität und Umwelt Pfäffikersee» ein Signalisierungssystem erstellt, das die Suche nach Parkplätzen vereinfachen soll.
In Seegräben ist das Parkleitsystem bereits seit 2020 in Betrieb. Nun ziehen Wetzikon und Pfäffikon nach. Am 16. Februar werden in beiden Gemeinden sowie bei der Autobahnausfahrt Uster die Signale aufgestellt. «Höchstwahrscheinlich ist das System bereits die Woche darauf in Betrieb», sagt die Wetziker Stadträtin Christine Walter Walder (Grüne).
Das System zeigt die verfügbaren öffentlichen Parkplätze an und führt Autofahrerinnen und Autofahrer gezielt zu freien Plätzen. Ziel ist es, den Verkehr bei den Suchenden zu reduzieren und sie auf andere Parkplätze zu lenken. Davon soll auch die Umwelt profitieren.
Insgesamt werden neun neue elektronische Anzeigen zur Parkplatzbelegung installiert sowie 23 ergänzte oder erneuerte statische Wegweiser. Das soll verhindern, dass Verkehr durch Suchfahrten oder überlastete Parkierungsanlagen unnötige Umweltbelastungen verursacht.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 354’000 Franken. Sie werden zwischen den beteiligten Gemeinden aufgeteilt: Pfäffikon übernimmt 174’000 Franken, Wetzikon 144’000 Franken und Seegräben 36’000 Franken.
Auslöser ist der Schutz des Pfäffikersees samt Umgebung
Der Ursprung des Parkleitsystems liegt im Konzept «Mobilität und Umwelt Pfäffikersee», das der Zürcher Regierungsrat 2019 vorgestellt hat. Es verfolgt zwei Ziele: den Schutz der empfindlichen Moor- und Naturlandschaften rund um den Pfäffikersee und gleichzeitig die Sicherstellung der Erreichbarkeit der beliebten Naherholungsgebiete.
Parallel zur Planung des Parkleitsystems wurden diverse Parkplätze aufgelöst. Auch der Campingplatz Auslikon musste im Herbst 2023 schliessen. Die betroffenen Stellen lagen mitten im Moorschutzgebiet und durften aus bundesrechtlichen Gründen nicht weiterbetrieben werden.