Schmid vor Schicksalsabstimmung: «Wir müssen miteinander reden – dann kommt es gut»
Am 8. März entscheidet sich an der Urne, ob die Sekundarschule Wüeri in Nänikon neu organisiert werden kann. Der Präsident der Oberstufenschule Nänikon-Greifensee macht zwei Kritikpunkte aus.
Der 8. März, der entscheidende Tag für die Zukunft des Sekundarschulhauses Wüeri, rückt näher. Sind Sie nervös?
Ulrich Schmid: Nervös nicht, aber angespannt. Man kennt mich, deshalb werde ich viel angesprochen. Vielfach sind es Fragen, aber auch eher negative Bemerkungen. Negativ vor allem wegen der Finanzen. Es hat sich herumgesprochen, dass mit der Neuorganisation höhere Steuern zu erwarten sind. Das andere Thema, das für Kritik sorgt, ist der Umstand, dass die Näniker und die Werriker nicht mehr so viel zu sagen haben werden zum Betrieb der Sekundarschule. Gerade zur Klärung dieser Themen wollen wir die Leute nochmals informieren.
Wie gross ist der Frust darüber, dass man bei dieser Vorlage eigentlich nur ein «friss oder stirb» hat? Sprich, stirbt die Vorlage, dann wird der Bezirksrat auf Basis des übergeordneten Rechts eine Gebietsänderung anordnen. Sie gehen selbst davon aus, dass dann die betroffenen Schulgemeinden gar nicht mehr mitbestimmen können. Also, was sagen Sie Leuten, die sich fragen, ob sie überhaupt abstimmen sollen?
Ich versuche allen zu erklären, dass wir jetzt eine Win-win-Situation haben. Davon bin ich nach wie vor überzeugt. Die ausgearbeitete Aufgabenaufteilung ist die beste Lösung für die Sekundarschule Uster wie auch für die Oberstufenschule Nänikon-Greifensee respektive deren Rechtsnachfolgerin, die geplante Sekundarschule Greifensee. Etwas konsterniert bin ich, weil einige diesen Weg zur Neuorganisation einfach nicht akzeptieren wollen oder uns nicht glauben.

