Uster balanciert zwischen Wachstum und Kosten
Der Gemeinderat Uster startet das neue Jahr mit elf Geschäften. Und passend zum Januarloch diskutieren die Fraktionen vor allem über ein Thema: Geld.
Uster wächst – und will das auch in Zukunft tun. Doch das «wie», «wo» und vor allem «für wie viel» sorgt regelmässig für Diskussionen. Während der Wind um das Ustermer Stadthaus heult und das Januarwetter die Kälte in die Knochen treibt, geht es im Gemeinderatssaal heiss zu und her.
Mit elf Geschäften auf der Traktandenliste startet die grösste Stadt im Oberland nicht nur mit einem dichten Programm, sondern auch mit einer ungewöhnlich gut gefüllten Tribüne ins neue Jahr.
Zeit ist Geld
Gleich zu Beginn diskutiert das Parlament ein Traktandum zu den Löhnen der Musikschule. Diese liegen rund 10 Prozent unter jenen der Primarschule. Die Primarschulpflege hat zwar eine Anpassung in Aussicht gestellt, allerdings erst auf das Schuljahr 2027/2028 – und dem entgegen steht das Postulat, eingereicht von zwei Gemeinderäten der EVP.

