Rüti muss bei den Bushäuschen sparen
Budgetversammlungen gelten gemeinhin als nicht allzu prickelnd. Die RGPK in Rüti schaute jedoch genau hin und bewirkte Einsparungen beim Bau von Bushäuschen. Zudem gaben die höchsten Strompreise im Oberland zu reden.
Hatten die Rütnerinnen und Rütner noch am Sonntag entgegen der Empfehlung des Gemeinderats der Beteiligung an der Aktienkapitalerhöhung des GZO Spitals über 6,7 Millionen Franken zugestimmt, mussten sie am Montagabend schon wieder über Monetäres diskutieren. Allerdings waren es im Vergleich zum Sonntag nicht 47,5 Prozent der 7789 Stimmberechtigten, sondern lediglich 103 Bürgerinnen und Bürger, die sich im «Löwen»-Saal einfanden.
Finanzvorsteher Bruno Rüegg (GLP) beschwichtigte die Anwesenden gleich und meinte, hinsichtlich des GZO-Kredits müsse nicht neu über das Budget befunden werden. Es handle sich um eine gebundene Ausgabe, deren Umsetzungszeitpunkt ohnehin noch offen sei.
Hohe bevorstehende Ausgaben
Fürchteten manche in der Gemeinde im letzten Jahr noch, möglicherweise mit einem Notbudget ins neue Jahr zu starten, gab es für das kommende Jahr keine berechtigten Ängste. Was das Budget 2026 betrifft, so weist dieses trotz einem Ertrag von 157,7 Millionen einen Aufwandüberschuss von 300’000 Franken aus. Der Ertrag im Steuerhaushalt hat sich zwar gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Millionen Franken erhöht, doch dies gilt auch für den Aufwand, der um 3,2 Millionen gestiegen ist. Die Kosten fallen vorwiegend im Ressort Bildung an. Das budgetierte Ergebnis hat sich dennoch um 3,4 Millionen Franken verbessert.

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