Individualverkehr wird in Uster eingebremst
Beschränkungen im neuen Richtplan
Autos ja, aber nicht mehr Platz für sie: Bei der Richtplandebatte hat sich im Ustermer Gemeinderat Links-Grün durchgesetzt. Der motorisierte Verkehr soll auf dem Niveau von 2020 bleiben.
Am Montag stand im Gemeinderat der zweite Teil der Beratungen zum neuen Richtplan der Stadt Uster an. Nachdem am 1. September schon die Bereiche Siedlung, Landschaft und Öffentliche Bauten und Anlagen behandelt worden war, stand nun das emotionale Thema Mobilität an.
Bürgerliche für «Ausgewogenheit»
Auf die Hinterbeine standen die Bürgerlichen in der Frage der Ausgewogenheit der Verkehrsmittel. In der Richtplanversion des Stadtrates wird häufig der motorisierte Individualverkehr übergangen. Gianluca Di Modica (FDP) erklärte im Rat, dass der Individualverkehr nicht einfach verschwinde, indem er nicht erwähnt werde. Und Ulrich Schmid (SVP) meinte, dass das Auto für das Gewerbe unabdingbar sei.

