Der erste Variantenentscheid zur Oberlandautobahn ist gefallen
Zwei Tunnel und eine Doppelbrücke im Aatal
Nun ist klar, wie die Autobahnlücke im Aatal geschlossen wird – sofern es einen Anschluss Wetzikon geben sollte. Die meisten betroffenen Gemeinden wollen auf diesen verzichten.
Letztes Jahr wartete das Bundesamt für Strassen (Astra) in Sachen Lückenschliessung der Oberlandautobahn gleich mehrfach mit Überraschungen auf. Zum einen präsentierten die Verantwortlichen einen Variantenfächer für den Abschnitt vom heutigen Autobahnende in Uster bis zum geplanten Anschluss Wetzikon. Zum anderen wurde die Idee eines langen, tiefen Tunnels, ebenfalls in mehreren Varianten, in die Runde geworfen. Dies alles zusätzlich zu den bereits in Prüfung befindlichen Varianten für einen Tunnel zwischen dem Anschluss Wetzikon bis zum Hinwiler Betzholz.
Doppelbrücke an der engsten Stelle
Mindestens in einem Abschnitt herrscht nun aber Klarheit, wie das Trassee geführt werden soll. Marco Knecht, Projektleiter Oberlandautobahn beim Astra, lüftete an der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins Zusammenschluss Oberlandstrasse im Garten-Center Meier in Dürnten am Dienstag den Schleier: Zwischen dem Anschluss Uster Ost und einem möglichen Anschluss Wetzikon hat in der Prüfung durchs Astra die Variante «Horn hoch» klar das Rennen gemacht.

