Erhält Wetzikon keinen Anschluss an die Oberlandautobahn?
Tunnel von Uster nach Hinwil
Wird die Oberlandautobahn im Tunnel von Uster nach Hinwil geführt, verliert Wetzikon seinen Anschluss. Doch das könnte auch Vorteile bringen, meint Daniel Baldenweg von der Regionalplanung Zürcher Oberland.
Ein langer Tunnel von Uster bis ins Hinwiler Betzholz. Diese Variante für die Oberlandautobahn hat Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), kürzlich an einer Veranstaltung des Bezirksgewerbeverbands Uster vorgestellt.
Sie erweitert den Strauss von Optionen für den Lückenschluss – und hätte die Konsequenz, dass Wetzikon keinen Anschluss an die Oberlandautobahn hätte.
Das sind die Varianten für die Oberlandautobahn

Aktuell stehen drei verschiedene Varianten für die Oberlandautobahn im Raum.
Die sogenannte Richtplanvariante führt von Uster Ost über ein Viadukt und einen Tunnel durchs Aatal und kommt für den Anschluss Wetzikon wieder an die Oberfläche. Von dort ginge es dann durch die Tunnels Grüt und Ottikon zur Verzweigung Ottikon und weiter auf der Forchautobahn zum Betzholz.
Die Variante «Tunnel tief» sieht einen Tunnel für die Strecke vom Anschluss Wetzikon bis ins Betzholz vor. Bei der neuen Option «Tunnel tief lang» wird der Tunnel von Uster bis ins Betzholz gebaut.
Für alle Varianten gibt es verschiedene mögliche Linienführungen. Die Abklärungen dazu laufen. (bes)

