Für die Oberlandautobahn kommt neue Tunnelvariante ins Spiel
Verzicht auf Anschluss Wetzikon wird geprüft
Eine lange Röhre von Uster bis zum Betzholz: Das Bundesamt für Strassen erarbeitet noch eine Variante für die Oberlandautobahn.
Bei der Prüfung der verschiedenen Untervarianten scheint das Bundesamt für Strassen (Astra) auf den Geschmack gekommen zu sein. Denn am Montag hat Astra-Direktor Jürg Röthlisberger an einer Veranstaltung des Bezirksgewerbeverbands Uster mit einer weiteren Hauptvariante überrascht, und zwar mit der Verlängerung des bereits angedachten tiefgelegenen Tunnels. «Wir haben bei unserer Planung festgestellt, dass der Fels viel tiefer liegt, als wir ursprünglich gedacht haben. Wenn wir schon dort unten sind, dann können wir dort auch gleich bleiben.»
Kein Anschluss in Wetzikon
Die neue Variante sieht eine lange Röhre vom heutigen Autobahnende bei Uster Ost bis zum Betzholz bei Hinwil vor. In der Konsequenz würde auf den Anschluss Wetzikon verzichtet. «Das könnte auch im Interesse der betroffenen Gemeinden sein», meint Röthlisberger. Das Astra hat diese bereits vororientiert.

