Astra prüft neue Untervarianten für Oberlandautobahn
Anpassungen an Grossprojekt
Bis Ende dieses Jahrs laufen noch die Studien zur Linienführung der Oberlandautobahn. Im Aatal gibt es eine wesentliche Änderung.
Seit August 2023 wird zwischen dem Autobahnende bei Uster und dem Betzholzkreisel gebohrt, gerüttelt und geschallt. Alles mit dem Ziel, die optimale Linienführung für die Oberlandautobahn zu finden.
In diesem Frühling fokussierte sich das Bundesamt für Strassen (Astra) mit seinen Untersuchungen auf das Moorgebiet zwischen Wetzikon und Hinwil. Später hätten dort solche Arbeiten wegen der Schutzzeiten nicht mehr durchgeführt werden können.
Bis Ende Jahr wird vor allem noch beim Betzholzkreisel untersucht. Dort soll die Autobahn gemäss der Variante «Tunnel tief» wieder aus dem felsigen Untergrund ans Tageslicht kommen. Das Problem dort: Es gilt, einen Weg zu finden, der in ausreichender Distanz zum Grundwasser und zu den Mooren liegt, wie Marco Knecht, zuständiger Projektleiter beim Astra, am Mittwoch an der Mitgliederversammlung des Vereins Zusammenschluss Oberlandstrasse festhielt.
